Studienfahrt Bulgarien

Im Juni 2024 brachen 20 neugierige Schülerinnen und Schüler des DCHGs zu einer aufregenden Studienfahrt nach Sofia, Bulgarien auf – ein unvergleichliches Abenteuer für Geschichts- und Russischbegeisterte.

 

Sonntag
Unsere Reise startete am Sonntag, dem 09.06.2024. Aufgeregt, doch voller Erwartungen starteten wir unseren Weg von Magdeburg nach Berlin und anschließend im Flugzeug nach Bulgarien.

 

Montag
Nach der Ankunft mussten wir am ersten Morgen natürlich erst einmal die Hauptstadt Bulgariens erkunden. Glücklicherweise hatten wir eine unglaubliche Reiseführerin, Tsvetelina, die uns alle besonderen Orte in Sofia näherbrachte. Nachdem wir ein Waschhaus besuchten, gingen wir in die drittgrößte größte Synagoge Europas. Diese wurde im Jahre 1909 für die Gemeinde der Sephardi in Sofia, nach dem Design von Friedrich Grünanger, errichtet bzw. eingeweiht. Anschließend ging es nach einer kurzen Mittagspause weiter zur Alexander-Newski Kathedrale, welche eine besondere Rolle für bulgarische Christinnen und Christen einnimmt. Eine weitere spannende Führung erwartete uns dann im nationalen historischen Museum. Hier lernten wir viel über die revolutionäre Bewegung in Bulgarien, den Einfluss der Nachbarländer und die türkische Besatzung. Nach dem Abendessen hatten alle dann noch die Möglichkeit, Sofia auf eigene Faust zu erkunden und die besonders schönen Orte auch noch einmal im Abendlicht zu betrachten.

 

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Dienstag
Der zweite Tag begann für eine Gruppe mit einem Ausflug zum Schwimmen, während die Anderen ihre naturwissenschaftliche Seite im Museum der Illusionen ausweiteten. Wir besuchten auch den Frauenmarkt, auf welchem Einwohner Bulgariens frisches Obst und andere Lebensmittel anboten. Wir schauten uns dann noch einen anderen Stadtteil Sofias an, bis wir im weiteren Verlauf ein Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments besichtigten. Auslandsaufenthalte, die Essenz der EU und das demokratische Zusammenleben wurden uns hier veranschaulicht.

 

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Mittwoch
Um auch auf der Studienfahrt ein wenig sportlich aktiv zu sein, ging es am Mittwoch auf eine
Wanderung zu den sieben Rila-Seen. Nach einer kurzen Strecke mit der Seilbahn ging es also los zum Tiefen-See, danach zum Fisch-See und dann zum Nieren-See, an dem wir auch eine
ausgiebige Pause von den Höhenmetern abhielten. Einige Mutige trauten es sich dann noch nach ganz oben zu wandern, wo auch die letzten Seen noch begutachtet werden konnten. Über viele Bäche und Steine ging es abenteuerlich zurück zur Seilbahn und dann mit dem Bus zurück ins Hotel.

 

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Donnerstag
Am letzten vollen Tag besuchten wir vorerst das militärhistorische Museum Bulgariens, welches uns an Erkenntnissen über die Rolle Bulgariens im Ersten und Zweiten Weltkrieg und anschließender kommunistischer und sozialistischer Prägung, sowie die Ethnogenese Bulgariens bereicherte. Wir konnten außerdem viele militaristische Kampfstücke wie Panzer und Waffen sehen, welche im Kriegskontext teils auch aus Deutschland an Bulgarien übermittelt wurden. Nach einer weiteren Busfahrt kamen wir im Rila-Kloster an, welches zu den Unesco Weltkulturerben zählt. Tsvetelina, welche uns nicht nur bei der Stadtführung und den Rila-Seen unterstützte, sondern auch beim Rila-Kloster, erklärte uns die christlich-orthodoxe Geschichte hinter jenem religiösen Ort und ihre Interpretationen der Wandgemälde, die das Kloster von außen schmücken. Die religiösen Prägungen Bulgariens sind sehr interessant und konnten jeden von uns beeindrucken. Schlussendlich beendeten
wir den Tag gemeinsam und packten unsere Koffer für den Abflug am nächsten Tag.

 

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Freitag
Der Tag des Heimflugs stand an und so ging es für uns gemeinsam zum Flughafen. Nach allen nötigen Vorkehrungen konnten wir nach Berlin fliegen und anschließend mit der Bahn nach Magdeburg fahren. Eine wundervolle Woche geht zu Ende, alle sind reich an neuen Eindrücken und Erinnerungen und können nun die letzte Schulwoche bestreiten.

 

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Text: Emily Beinhoff




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